Obiekte und Ausstellungen auf dem Katedralhügel

Basilica

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Die Unserer Allerheiligsten Jungfrau Maria Himmelfahrt und dem Hl. Andreas dem Apostel geweihte Basilika-Kathedrale ist das Alteste Bauwerk auf dem Kathedralhügel, erbant in den Jahren 1329-1388. Sie hat einige Anbauten, darunter zwei Kapellen die des Hl. Georg (sog. Polnische Kapelle) – zirka um das Jahr 1500 errichtet und die des Heiland ( Szembek’s Kapellegenannt), die im Jahre 1735 im Barockstil gebaut wurde. Die ermländische Kathedrale ist ein gotischer Bau mit einem dreischiffigen Langhaus, zirka 97 m lang, 12 m (Presbyterium) bis 22 m (Hauptteil) breit und gemessen von Fußboden bis zum Gewölbeschlußstein 16,5 m hoch.
Die wichtigstein Sehenswürdigkeiten in der Kathedrale sind:
1. ein spätgotischer Polyptychon (war bis Mitte des XVIII. Jh. Hauptaltar), wurde 1504 von Bischof Lucas Watzenrode, dem Onkel von Nicolaus Kopernikus, gestiftet,
2. das Steinportal in der westlichen Kirchenvorhalle aus dem XIV.Jh.,
3. das Kruzifix im Regenboden Ende des XV. Jh. ,
4. Fragmente der gotischen Gestühle im Presbyterium,
5. gotische Grabtafeln,
6. der Orgelprospektaus dem Jahre 1683,
7. das Epitaph des Nikolaus Kopernikus aus der Mitte des XVIII. Jh. auf dem ersten Pfeiler des Hauptschiffes.

Der Ehemalige Bischofspalast

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Der Ehemalige Bischofspalast – ist ein in gotischen Barockstil errichtetes Gebäude und befinder sich in der süd- östlichen Ecke des Kathedtalhügels. Der Palast ist 1945 niedergebrannt, wurde in den Jahren 1965-1970 wiedererrichtet. In ihm befinden sich hauptsächlich die Ausstellungssäle des Museums.
Ständige Ausstellungen:
1. Frauenburg unter den Denkmälern materieller Kulturen (Präsentation archäologischer Denkmäler),
2. Nikolaus Kopernikus (eine Ausstellung die den Errungenschaften des berühmten Wissenschaftlers gevidmet ist),
3. Frauenburger Glasmalereien (Mosaikfenster),
4. Fernrohre und Fernröhrchen.
5. Glasfenster mit Ansichten ermländischer Städte des ehem Zeitweilige Ausstellungen: Geschichte der Region – Kartographie, Ikonographie der Städte, Geschichte des Verlagswesens und ermländische Büchersammlungen.

Der Glockenturm

Dzwonnica Radziejowskiego

Der Glockenturm – Radziejowski Turm genannt (aus dem XIV-XVII. Jh.) ist das höchste Bauwerk auf dem Kathedralhügel, gotischer Barockstil. Er ist 1945 ausgebrannt und wurde in den Jahren 1972-1973 rekonstruiert. Im Erdgeschoß ist das Museums-Planetarium untergebracht. In den oberen Stockwerken gibt es Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst. Im Glockenturm ist  das Foucoult-Pendel installiert, das einzige Gerät in Polen mit dem man den Tagesumlauf der Erde beobachten kann. In einer Höhe von 70 m ü.d.M. befindet sich eine Aussichtsterasse von wo aus man das Panorama der Umgebung von Frauenburg bewunddern kann.

Der Kopernikusturm

Wieza Kopernika we Fromborku

Der Kopernikusturm – er liegt im nord-westlichen Teil des Kathedralhügels und ist das älteste Fragment der ehernalgen Befestigungsanlagen. Noch vor dem Jahr 1400 erbau wurden die höheren Stockwerke im XV.-XVIII. Jh. mehrmal utmgebaut. 1945 ausgebrannt, man rekonstruierte ihn und die Arbeiten waren 1965 beendet. In den Jahren 1504-1543 war der Turm Eigentum Nikolaus Kopernikus. Im Erdgeschoß befindet sich die Ausstellung u.d.T.: Arbeitszimmer eines Gelehrten zur Renaissancezeit – die Innenausstattung soll an das Arbeitszimmer v. Nikolaus Kopernikus erinnern.

Das Planetrarium

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Das Planetarium – ist mit einer Apparatur der Firma Carl Zeiss Jena ausgestettet. Auf dem Kuppelgewilbe mit einem Durchmesser von 8 m wird der Himmel mit seinen Gestimen von einem beliebigen Ort auf der Erde aus gesehen und zu er beliebigen Tages- und Jahreszeit gezeigt. Auf diese künst- lichen Himmel sieht man die Laufbahn der Sonne, Planeten, Kometen und der künstlichen Satelliten sowie die von über 6000 Sternen.